Die Sojaimporte nach China erreichten in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 75,5 Millionen Tonnen, was einem Anstieg von 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die Vereinigten Staaten gelten mit einem Marktanteil von 16,2 Prozent als einer der Hauptlieferanten von Soja für China.
Exporttrends von Soja aus den Vereinigten Staaten und Argentinien
Nach Angaben stiegen die Sojaexporte aus den Vereinigten Staaten im Zeitraum von Januar bis August 2026 um 30,9 Prozent auf 19,3 Millionen Tonnen. Währenddessen sanken die Exporte Argentiniens auf 3,4 Millionen Tonnen, und der Marktanteil dieses Landes fiel auf 2,8 Prozent. Außerdem exportierte Brasilien in diesem Zeitraum 57,0 Millionen Tonnen Soja nach China, was 75,5 Prozent der gesamten Sojaimporte nach China ausmacht.
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Hauptentladehäfen für Soja in China
Im Jahr 2025 waren die wichtigsten Entladehäfen für Soja in China: Rizhao mit 9,6 Millionen Tonnen, Machong mit 7,4 Millionen Tonnen und Tianjin mit 7,2 Millionen Tonnen. Dabei wurden 93,1 Prozent der Sojaimporte nach China auf Panamax-Schiffen verladen. Diese Zahlen zeigen die hohe Abhängigkeit Chinas von Sojaimporten aus verschiedenen Ländern, insbesondere aus Brasilien und den Vereinigten Staaten.
In Anbetracht der Sojabernte erfolgen die Exporte Brasiliens hauptsächlich im Frühjahr von Februar bis Juli, was die Importzahlen Chinas beeinflussen könnte. Gleichzeitig erreichen die Exporte der Vereinigten Staaten in der Regel im Herbst ihren Höhepunkt, und es wird erwartet, dass im Winter ebenfalls mehr Handelsaktivitäten stattfinden.
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