Chevron und Shell und BP haben ihre Arbeiter aus dem Golf von Mexiko evakuiert
Öl und Petrochemie

Chevron und Shell und BP haben ihre Arbeiter aus dem Golf von Mexiko evakuiert

منبع تصویر: oilprice.com

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Chevron evakuiert Arbeiter von allen seinen Plattformen im Golf von Mexiko, da Meteorologen vor der Annäherung eines tropischen Sturms in dieser Region warnen. Derzeit hat Chevron nur nicht notwendige Arbeiter evakuiert, und die Ölproduktion in den Anlagen läuft weiterhin normal.

Folgen des Sturms für den Ölmarkt

Einige Analysten betrachten jedoch diese Sturmwarnung als eine zusätzliche Komplikation für den Ölmarkt, der bereits von Schwankungen betroffen ist. Shell hat ebenfalls nicht notwendige Arbeiter von sechs Plattformen im Meer evakuiert, und BP hat ähnliche Maßnahmen in Erwartung dieses Sturms ergriffen. Berichten zufolge könnte dieser Sturm bis Freitag die Küsten des Golfs von Mexiko erreichen und sich zu einem Sturm der Kategorie 2 entwickeln.

Auswirkungen des Sturms auf die Raffinerien im Golf von Mexiko

Dieser Sturm wird als eine unangenehme Komplikation für Rohöl beschrieben, und es besteht die Möglichkeit, dass es zu Störungen in der Produktion und Raffination kommt, während der Markt bereits mit Angebotsproblemen konfrontiert ist. Laut Daten könnte der Sturm, wenn er den Vorhersagen entspricht, die Betriebsabläufe von sechs Raffinerien an den Küsten des Golfs von Mexiko beeinträchtigen. Die Raffinerien im Golf von Mexiko machen die Hälfte der nationalen Raffineriekapazität der Vereinigten Staaten aus, was 14,1 Millionen Barrel pro Tag entspricht.

Sollten die Raffinerien aufgrund des Sturms schließen müssen, würde dies zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt geschehen, da die globale Kraftstoffkrise stark ansteigt. Die Ölplattformen im Golf von Mexiko machen allein 15 Prozent der Rohölproduktion des Landes und 5 Prozent der Erdgasproduktion aus.

Wettervorhersagen deuten darauf hin, dass dieser tropische Sturm möglicherweise zum ersten Hurrikan des Atlantiksturmsaison wird, einer Saison, die im Vergleich zu den Vorjahren deutlich ruhiger war. Gleichzeitig gibt es zunehmende ernsthafte Warnungen vor mehreren und intensiveren Stürmen, die mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden.

Die National Oceanic and Atmospheric Administration hat vorhergesagt, dass die Sturmseason in diesem Jahr unter dem Normalniveau liegen wird, was insgesamt als zutreffende Vorhersage angesehen wird.

Quelle: oilprice.com