Das saudische Unternehmen Aramco (Saudi Aramco) hat seine Ost-West-Pipeline namens Petroline (Petroline) weniger als zwei Wochen nach den Angriffen, die zur Stilllegung dieses Systems mit einer Kapazität von 7 Millionen Barrel pro Tag führten, wieder in Betrieb genommen. Diese Pipeline transportiert den Großteil des saudischen Rohöls über die Straße von Hormus zu den globalen Märkten.
Wiederherstellung des Ölflusses mit begrenzter Kapazität
Der Pumpfluss in dieser Pipeline wurde mit einer reduzierten Rate wieder aufgenommen, und Aramco hat sich zum Ziel gesetzt, schrittweise eine Kapazität von 4 Millionen Barrel pro Tag zu erreichen. Das Laden von Tankern im Hafen von Yanbu (Yanbu) scheint ebenfalls in dieser Woche wieder begonnen zu haben, obwohl die regulären Exporte noch nicht zur Normalität zurückgekehrt sind.
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Schäden durch Angriffe und Reparaturen
Berichten zufolge transportierte die Pipeline Petroline vor den Angriffen im September durchschnittlich 5,5 Millionen Barrel Öl pro Tag, von denen etwa 4,5 Millionen Barrel für den Export aus dem Hafen von Yanbu bestimmt waren. Die Schäden an der Pipeline sind begrenzt, und die Hauptzerstörungen konzentrieren sich auf die Pumpinfrastruktur. Mindestens eine Pumpstation wurde stark beschädigt, und Aramco installiert derzeit einen temporären Bypass, während die dauerhaften Reparaturen fortgesetzt werden.
Laut Quellen exportierte Yanbu vor dem Angriff durchschnittlich 4 bis 4,5 Millionen Barrel Öl pro Tag, was im Vergleich zu 750.000 Barrel pro Tag vor dem Krieg einen erheblichen Anstieg darstellt. Aufgrund dieser Störung war die SAMREF-Raffinerie (SAMREF) in Yanbu gezwungen, ihre Betriebsabläufe auf etwa die Hälfte der Kapazität von 400.000 Barrel pro Tag zu reduzieren.
Sicherheitsherausforderungen und Versicherungskosten
Die Versicherungskosten im Zusammenhang mit den Angriffen für Tanker, die mit Saudi-Arabien in Yanbu verbunden sind, sind stark gestiegen und liegen bei etwa 3 Prozent des Wertes eines Schiffes. Währenddessen erreichen die Versicherungssätze in südlicheren saudischen Häfen bis zu 7 Prozent. Die Straße von Hormus bleibt teurer als diese Route, mit Sätzen zwischen 6 und 9 Prozent.
Angesichts der Sicherheitslage im Roten Meer und der wiederholten Angriffe der Houthi auf saudische Ölanlagen sieht sich Aramco neuen Herausforderungen gegenüber. Dennoch streben die Saudis an, die Sicherheit zu stärken und zur normalen Ölexportpraxis zurückzukehren.
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