Der Zugang zu Treibstoff in den europäischen und afrikanischen Häfen ist deutlich von saisonalen Veränderungen und der globalen Nachfrage betroffen. Im Nordwesten Europas, insbesondere im Hafen ARA, ist der Zugang zu Treibstoff stark eingeschränkt, und Käufer sollten 5 bis 7 Tage für die Beschaffung des geeigneten Treibstoffs einplanen.
Situation in den Häfen Nordwesteuropas
Nach Daten von Insights Global sind die unabhängigen Lagerbestände an Heizöl im ARA im September um 17 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt des Monats August gestiegen. Dieser Hafen hat im September bisher täglich etwa 256.000 Barrel Heizöl importiert, was im Vergleich zu 342.000 Barrel im Vormonat einen Rückgang darstellt. Der Großteil dieser Lieferungen kam aus Mexiko (32 Prozent), Kolumbien (28 Prozent) und den Vereinigten Staaten (14 Prozent). Zudem sind die unabhängigen Bestände an Diesel in dieser Region um 2 Prozent im Vergleich zu August gestiegen.
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Zugang zu Treibstoff im Mittelmeer und in Afrika
In den Mittelmeerhäfen ist der Zugang zu Treibstoff in den Häfen der Straße von Gibraltar eingeschränkt, und Käufer sollten 10 bis 12 Tage für die Beschaffung von kreditiertem Treibstoff einplanen. Zudem gibt es aufgrund des hohen Verkehrs Auf delays bei der Treibstofflieferung in diesem Hafen. Auch im Hafen von Barcelona sollten Käufer mindestens 7 Tage vor der Lieferung bestellen.
In Afrika ist die Situation beim Zugang zu Treibstoff in Lomé, Togo, und Luanda, Angola, ebenfalls eingeschränkt, und Käufer sollten 7 bis 10 Tage für den Erhalt von VLSFO und LSMGO einplanen. Außerdem wird in Walvis Bay, Namibia, und Durban, Südafrika, empfohlen, dass Käufer eine Woche für die Beschaffung jeglicher Art von Treibstoff einplanen.
Diese Situation spiegelt die Herausforderungen in der Treibstoffversorgungskette wider, die erhebliche Auswirkungen auf die Schifffahrtsindustrie und die globalen Treibstoffpreise haben kann. Daher sollten Käufer und Lieferanten ihre Zeitpläne sorgfältig verwalten, um mögliche Probleme zu vermeiden.
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