Saudi-Arabien hat aufgrund von Houthi-Angriffen Probleme im Öltransport
Öl und Petrochemie

Saudi-Arabien hat aufgrund von Houthi-Angriffen Probleme im Öltransport

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Der Öltransport in Saudi-Arabien steht vor ernsthaften Herausforderungen, da die von Iran unterstützte Houthi-Miliz umfangreiche Angriffe auf die Öl-Infrastruktur des Landes gestartet hat. Diese Entwicklungen haben insbesondere die 1200 Kilometer lange Ost-West-Pipeline betroffen, die etwa 70 Prozent der Rohöl-Exporte Saudi-Arabiens über den Hafen Yanbu ins Ausland transportiert.

Auswirkungen der Angriffe auf den Ölpreis

Ölmarktanalysten haben angesichts der eskalierenden Spannungen im Roten Meer festgestellt, dass der Brent-Ölpreis aufgrund der Sorgen über diese Angriffe stark gestiegen ist. Diese Angriffe haben die Öl-Infrastruktur Saudi-Arabiens, die für den Ölexport insbesondere in Krisenzeiten ausgelegt ist, beschädigt und werden wahrscheinlich zu einem Anstieg der Preise führen.

Dauer der Behebung der Probleme

Schätzungen zufolge könnte die Wiederherstellung der Ost-West-Pipeline zwischen drei und fünf Wochen in Anspruch nehmen. In dieser Zeit haben Analysten Bedenken hinsichtlich der Unsicherheit über das Ausmaß der Schäden und die Dauer der Unterbrechung der Pipeline-Betrieb geäußert. Außerdem wird erwartet, dass die Ölreserven im Hafen Yanbu vor der Wiederaufnahme der Pipeline-Aktivitäten erschöpft sein könnten.

Berichten zufolge hat das staatliche Ölunternehmen Saudi-Arabiens, Aramco, seine Öllieferungen für Ende September an mehrere europäische Raffinerien storniert oder verschoben. Seit dem 11. September hat kein Öltanker den Hafen Yanbu verlassen.

Reaktion Saudi-Arabiens und zukünftige Prognosen

Saudi-Arabien prüft verschiedene Optionen für den Öltransport durch die Straße von Hormuz in Zusammenarbeit mit den US-Streitkräften. In der Zwischenzeit sind einige britische Beamte besorgt, dass die genannte Pipeline möglicherweise für sechs Wochen außer Betrieb sein könnte. Dennoch haben US-Beamte die Hoffnung geäußert, dass die Ölexporte aus dieser Pipeline in den kommenden Tagen wieder aufgenommen werden.

Angesichts dieser Entwicklungen steht der Ölmarkt, insbesondere für Brent-Öl, unter großem Druck, und Analysten prognostizieren, dass die Preise aufgrund möglicher zukünftiger Exportunterbrechungen weiterhin auf hohem Niveau bleiben werden.

Quelle: hellenicshippingnews.com