Der globale Kohlehandel wird im Jahr 2027 aufgrund des anhaltenden Rückgangs der Nachfrage in China und anderen reifen Märkten stark betroffen sein. Laut dem Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) bleibt die Nachfrage nach importierter Kohle in China schwach und wird im Jahr 2026 auf 310 Millionen Tonnen sinken.
Kohlehandel im Jahr 2026
Im Jahr 2026 erlebte der globale Kohlehandel vorübergehend einen Anstieg der Nachfrage in asiatischen Ländern wie Japan und Südkorea aufgrund hoher Erdgaspreise. Allerdings zeigen die Prognosen, dass dieser Anstieg der Nachfrage vorübergehend sein wird und der globale Kohlehandel im Jahr 2027 stark zurückgehen wird. Die IEA prognostiziert, dass die Importe von Kohle in China von 325 Millionen Tonnen im Jahr 2025 auf 310 Millionen Tonnen im Jahr 2026 sinken werden.
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Auswirkungen der indischen Innenpolitik und Wachstum in Südostasien
Die Kohleimporte in Indien werden ebenfalls allmählich zurückgehen, da die Regierung versucht, die inländische Produktion anstelle von importierter Kohle zu fördern. Im Gegensatz dazu erlebt Südostasien, insbesondere Vietnam, ein erhebliches Wachstum, und es wird erwartet, dass die Importe dieses Landes von 55 Millionen Tonnen auf 62 Millionen Tonnen steigen werden. Australien wird als einer der Hauptakteure auf dem Kohlemarkt angesehen und wird voraussichtlich einen größeren Marktanteil gewinnen, da das Angebot aus Indonesien zurückgeht.
Trotz neuer Druckfaktoren auf Steinkohle scheint die metallurgische Kohle weiterhin stabiler zu sein. Es wird erwartet, dass der Handel mit metallurgischer Kohle im Jahr 2027 insgesamt stabil bleibt, insbesondere aufgrund der starken Stahlproduktion in Indien, die die Nachfrage ausgleichen könnte.
Die IEA hat auch auf den Kohletransport über Landgrenzen nach China aus der Mongolei hingewiesen und prognostiziert, dass die Exporte von Koks-Kohle aus der Mongolei nach China im Jahr 2026 über 90 Millionen Tonnen erreichen werden. Diese Veränderung im Kohlehandel könnte die regionalen Ströme beeinflussen und Chinas Abhängigkeit von traditionellen maritimen Lieferanten verringern.
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