Aufmerksamkeit der Internationalen Handelskammer für den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in Bezug auf maritime Sicherheit
Wirtschaft

Aufmerksamkeit der Internationalen Handelskammer für den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in Bezug auf maritime Sicherheit

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Thomas A. Kakazous, Generalsekretär der Internationalen Handelskammer (ICS), sprach in einer Sitzung, die gestern in New York stattfand, vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen über die entscheidende Bedeutung des Schutzes der maritimen Sicherheit und der Freiheit der Schifffahrt sowie über den internationalen Rechtsrahmen, der die Ozeane der Welt regiert.

Bericht der Internationalen Handelskammer an den Sicherheitsrat

Diese Sitzung, die auf Einladung des Königreichs Bahrain und unter dem Vorsitz des Außenministers dieses Landes, Dr. Abdullatif Al-Zayani, stattfand, brachte Vertreter der Vereinten Nationen und eingeladene Gäste zusammen, um über die sich verschlechternde maritime Sicherheitslage und die zunehmenden geopolitischen Spannungen zu diskutieren. Das Hauptthema dieser Sitzung war die Sicherheitslage im Persischen Golf.

Kakazous erläuterte als Vertreter der internationalen Schifffahrtsindustrie die tiefgreifenden Folgen von Unsicherheit auf See für Seeleute, Schiffe, den globalen Handel und die internationale Wirtschaft. Er betonte, dass Handelsschiffe ohne unnötige Hindernisse in internationalen Gewässern navigieren können müssen.

Bedeutung der Straße von Hormuz im globalen Handel

Kakazous stellte fest: "Die aktuelle Situation in der Straße von Hormuz und den umliegenden Gebieten zeigt die Bedeutung dieses Themas. Diese Straße ist eine der lebenswichtigen Adern des internationalen Handels, die etwa ein Viertel des weltweiten maritimen Ölhandels sowie große Mengen an Flüssigerdgas (LNG) und Düngemitteln transportiert. Die aktuellen Störungen in dieser Region sind beispiellos."

Die Internationale Handelskammer wies darauf hin, dass Schiffe und ihre Besatzungen nicht Opfer größerer politischer oder militärischer Konflikte werden sollten und dass die internationalen Regeln für die Schifffahrt respektiert werden müssen. Kakazous betonte: "Engpässe sollten nicht zu Orten werden, an denen Handelsschiffe gezwungen sind, Genehmigungen einzuholen, um zu verhandeln oder willkürliche Einschränkungen zu akzeptieren, nur wegen zunehmender geopolitischer Spannungen. Dieses Recht sollte nicht aufgrund der politischen Bedingungen des Tages gewährt oder entzogen werden."

Diese Sitzung bot auch die Gelegenheit, auf die menschlichen Kosten hinzuweisen, die sich aus der Verschlechterung der Sicherheitslage ergeben. Kakazous fügte hinzu: "Seeleute transportieren Lebensmittel, Energie, Medikamente, Rohstoffe und lebenswichtige Güter zu Gemeinschaften auf der ganzen Welt. Sie sind Zivilisten und haben keinen Einfluss auf geopolitische Konflikte, und ihr Wohlergehen ist von höchster Bedeutung."

Am Ende seiner Rede forderte Thomas Kakazous die Rückkehr zur Freiheit der Schifffahrt und betonte, dass internationale Engpässe nicht zu Mautstraßen werden sollten und Handelsschiffe und Seeleute nicht als Geiseln genommen werden sollten.

Er fügte hinzu: "Die Internationale Handelskammer begrüßte diese Gelegenheit, um den Mitgliedern des Sicherheitsrates Bericht zu erstatten, und betonte erneut das Engagement der Schifffahrtsindustrie, mit Regierungen und internationalen Organisationen zusammenzuarbeiten, um die maritime Sicherheit zu stärken und die Prinzipien zu schützen, auf die der globale Handel angewiesen ist. Ich danke dem Königreich Bahrain und Herrn Dr. Al-Zayani herzlich für ihre freundliche Einladung."

Quelle: hellenicshippingnews.com