Irans maritime Angriffe auf Handelsschiffe eine Bedrohung für die Ölexporte im Golf
Öl und Petrochemie

Irans maritime Angriffe auf Handelsschiffe eine Bedrohung für die Ölexporte im Golf

منبع تصویر: oilprice.com

Von 2 Min. Lesezeit 133,276

Die iranischen Drohnenangriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormuz sind zu einem besorgniserregenden Thema für den Öl- und Energieexport im Golf geworden. Nach vorliegenden Informationen wurden in diesem Monat bisher 24 Angriffe gemeldet, darunter das Sinken von zwei Container-Schiffen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in dieser Wasserstraße.

Deutlicher Rückgang der Ölexporte

Nach Einschätzungen von Energieexperten ist der Exportstrom von Rohöl und petrochemischen Produkten aus dem Golf von Oman in den letzten zwei Tagen auf 9,1 Millionen Barrel pro Tag gesunken. Der wöchentliche Durchschnitt dieser Exporte liegt ebenfalls bei 13,5 Millionen Barrel pro Tag, was im Vergleich zum Höchststand von 17 Millionen Barrel Anfang Oktober einen signifikanten Rückgang darstellt.

Diese Angriffe haben offensichtlich negative Auswirkungen auf den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz und deren Intensität hat seit Beginn der Konflikte ihren Höhepunkt erreicht. Iran scheint eine neue Strategie zur Zielverfolgung von Schiffen zu verwenden, die den Einsatz von Beobachtern in kleinen Booten umfasst.

Auswirkungen auf den Exportstrom und den globalen Markt

Neue Informationen zeigen, dass die Ölexporte aus dem Golf zurückgehen und dieser Trend negative Auswirkungen auf den globalen Ölmarkt haben könnte. Neueste Schätzungen zeigen, dass die Gesamtexporte von Rohöl und Produkten durch die Straße von Hormuz und Umgehungsrouten auf 9,5 Millionen Barrel pro Tag gesunken sind, was deutlich weniger ist als der Höchststand von 16 Millionen Barrel und der Durchschnitt von 14 Millionen Barrel im September.

Darüber hinaus hat die Beladung von Rohöl im Golf, mit Ausnahme von Iran, in den letzten zwei Tagen auf über 12 Millionen Barrel pro Tag zugenommen. Auch die Ölbeladungen im Oktober haben im Durchschnitt 8,7 Millionen Barrel pro Tag erreicht, was dem Durchschnittsniveau von September entspricht. Gleichzeitig wurden in den letzten zwei Tagen keine Rohölbeladungen aus dem Hafen von Yanbu gemeldet, und der Durchschnitt im Oktober ist auf 1,6 Millionen Barrel pro Tag gesunken.

Während die globalen Märkte mit Preisschwankungen und Unsicherheiten konfrontiert sind, wird erwartet, dass der Druck durch maritime Angriffe und den Rückgang des Exportstroms kontinuierlich die Preise beeinflussen wird. Marktanalysten prognostizieren, dass die Ölpreise über einen längeren Zeitraum auf höheren Niveaus bleiben werden.

Quelle: oilprice.com