Die NYK-Gruppe hat mit dem Erhalt der Grundsatzgenehmigung (AiP) für das Design von Niederdruck-CO₂-Flüssigtransportern einen wichtigen Schritt zur Entwicklung von Dekarbonisierungsprojekten (CCS) in Japan unternommen. Diese Genehmigung wird als erster greifbarer Erfolg des MILES-Designrahmens angesehen und ebnet den Weg für den sicheren und effizienten Transport von CO₂ zu den Speicherstandorten.
Designdetails und Risikobewertung
Basierend auf einem am 1. Dezember 2025 unterzeichneten Vertrag entwickeln sechs Unternehmen einen Standarddesignrahmen für Niederdruck-CO₂-Flüssigtransporter und alternative Kraftstoffschiffe. Diese Gruppe umfasst große japanische Reedereien wie “K” LINE, MOL und NYK Line, die über umfangreiche Erfahrungen im Betrieb von Niederdruck-Gastransportern verfügen. Die Risikobewertung (Hazard Identification Study “HAZID”) für den Transport von CO₂ in einem 42.000 Kubikmeter großen Niederdrucktransporter wurde durchgeführt. Diese Bewertung identifizierte spezifische Risiken im Zusammenhang mit dem Transport von CO₂ unter Niederdruck und darauf basierend wurde eine Designpolitik mit Schwerpunkt auf Sicherheit entwickelt.
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Entwicklung der CCS-Wertschöpfungskette
Die NYK-Gruppe nutzt ihre umfangreiche Erfahrung und Technologien im maritimen Transport und sicheren Betrieb, um die CCS-Wertschöpfungskette und den Transport von LCO₂ zu entwickeln. Die Gruppe strebt eine kohlenstoffneutrale Gesellschaft an und unterstützt die Umsetzung von CCS-Projekten durch Zusammenarbeit und Partnerschaften mit den Stakeholdern der Branche. Die Einrichtung einer gemeinsamen Designplattform für ein Standard-Schiff wird voraussichtlich zu einer Reduzierung der Arbeitslast und einer Effizienzsteigerung im Design und Bau führen.
Der Erhalt der Grundsatzgenehmigung stellt auch einen wichtigen Meilenstein in der Kommerzialisierung von LCO₂-Transportern dar, deren Standardisierung zur Unterstützung der fortschreitenden CCS-Projekte dient. Diese Maßnahme ist ein grundlegender Schritt zur Beschleunigung der Bemühungen um die Schaffung einer akzeptablen CCS-Wertschöpfungskette.
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