Der durchschnittliche Benzinpreis in den Vereinigten Staaten hat 4,36 Dollar pro Gallone erreicht, was einen neuen Rekord für den Monat Oktober darstellt. Im Vergleich zur Vorwoche ist dieser Durchschnitt um fünf Cent gesunken. Der Benzinpreis lag im vergangenen Jahr bei etwa 3,12 Dollar, und zum ersten Mal in der Geschichte liegt der nationale Durchschnitt im Oktober über 4 Dollar.
Steigende Nachfrage und Bestände
Nach Angaben der U.S. Energy Information Administration (EIA) ist die Nachfrage nach Benzin auf 8,76 Millionen Barrel pro Tag gestiegen, was im Vergleich zu 8,68 Millionen Barrel pro Tag in der Vorwoche einen leichten Anstieg darstellt. Außerdem sind die Benzinbestände auf 204,7 Millionen Barrel gestiegen. Die Benzinproduktion in den Raffinerien ist jedoch gesunken und liegt bei 9,34 Millionen Barrel pro Tag, während sie in der Vorwoche noch 9,46 Millionen Barrel betrug.
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Einfluss der Ölpreise und Stürme
Der Preis für Rohöl West Texas Intermediate (WTI) erreichte am Mittwoch 88,28 Dollar pro Barrel und stieg nach einigen Tagen um die 80 Dollar wieder an. Der Ölpreis ist aufgrund von Berichten über eine Explosion in Riad stark gestiegen, wobei WTI um fast 5 Dollar und Brent ebenfalls um etwa 5 Dollar gestiegen ist. Diese Bedingungen könnten die Benzinpreise in Zukunft beeinflussen, obwohl die Bestände relativ stabil geblieben sind.
Außerdem wurde der Sturm Isaias als potenzielle Bedrohung für die Ölproduktion und -raffination an der Golfküste identifiziert, doch scheint diese Gefahr abzunehmen. Berichten zufolge bewegt sich der Sturm von den Raffinerien in Louisiana weg, und die Vorhersagen für Regen und Windgeschwindigkeit haben sich verringert.
Die Benzinpreise variieren auch stark zwischen den Bundesstaaten; so liegt der durchschnittliche Benzinpreis in Kalifornien bei 6,34 Dollar, in Hawaii bei 5,63 Dollar und in Washington bei 5,46 Dollar. Auf der anderen Seite liegt Ohio mit einem Preis von 3,71 Dollar pro Gallone am unteren Ende. Gleichzeitig sind die Rohölbestände um 3,2 Millionen Barrel auf 424,1 Millionen Barrel gesunken, was nur 1 Prozent über dem fünfjährigen Durchschnitt liegt.
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