Die Eisenerzimporte Chinas erreichten in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 967,8 Millionen Tonnen, was einen Anstieg von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum darstellt. Das Land bleibt mit einem Anteil von 75 Prozent der größte Eisenerzimporteur der Welt.
Import- und Ladeentwicklung
Laut Analysten wurden in diesem Zeitraum 71 Prozent des importierten Eisenerzes nach China mit großen Schiffen (Capesize) mit einer Kapazität von 130.000 bis 220.000 Tonnen geladen. Zudem wurden 21 Prozent dieses Volumens mit Very Large Ore Carriers (VLOCs) mit einer Kapazität von über 220.000 Tonnen und nur 3 Prozent mit Post-Panamaxes geladen.
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In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 waren die wichtigsten Terminals für Eisenerzimporte in China Caofeidian mit 115,6 Millionen Tonnen, Tangshan/Jingtang mit 91,3 Millionen Tonnen und Lanshan mit 81,0 Millionen Tonnen. Der Hafen Ningbo/Zhoushan und Tianjin hatten jeweils 80,9 und 64,1 Millionen Tonnen geladen.
Importquellen und Vergleich mit den Vorjahren
Australien war in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 die größte Quelle für Eisenerzimporte Chinas und machte 62,7 Prozent des Gesamtvolumens aus. Die Eisenerzimporte aus Australien nach China beliefen sich in diesem Zeitraum auf 606,5 Millionen Tonnen, was im Vergleich zu 595,0 Millionen Tonnen im Vorjahr einen Anstieg von 1,9 Prozent darstellt.
Der Hafen Hedland in Australien gilt mit 354,2 Millionen Tonnen als der größte Hafen für Eisenerzladungen nach China. Brasilien belegt mit 21,5 Prozent Marktanteil den zweiten Platz, und in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 stiegen die Eisenerzimporte aus diesem Land auf 208,3 Millionen Tonnen. Im Gegensatz dazu sanken die Importe aus Südafrika um 7,1 Prozent auf 23,4 Millionen Tonnen.
Insgesamt zeigen die Statistiken eine steigende Nachfrage nach Eisenerz in China und die Abhängigkeit des Landes von ausländischen Quellen. Dieser Trend könnte erhebliche Auswirkungen auf den globalen Eisenerzmarkt und dessen Preise haben.
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