Bau dauerhafter Infrastrukturen im Persischen Golf mit Schwerpunkt auf der Straße von Hormuz
Öl und Petrochemie

Bau dauerhafter Infrastrukturen im Persischen Golf mit Schwerpunkt auf der Straße von Hormuz

منبع تصویر: oilprice.com

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Die Straße von Hormuz, als einer der wichtigsten Wasserwege der Welt, steht derzeit vor ernsthaften Veränderungen. Laut den Prognosen des US-Finanzministers Scott Bansant wird dieser Wasserweg in naher Zukunft zu einem "wertlosen Wasserstück" werden. Diese Vorhersage zeigt tiefere Veränderungen, die in der Öl- und Energieindustrie stattfinden.

Aktueller Stand und Prognosen

Vor Beginn des Krieges importierte die Vereinigten Staaten im Durchschnitt etwa 500.000 Barrel Öl pro Tag aus den Golfstaaten, was 7 Prozent der gesamten Ölimporte des Landes entspricht. Diese Zahl zeigt einen signifikanten Rückgang der Abhängigkeit vom Öl des Persischen Golfs. Laut Bansant ist diese Straße für die Vereinigten Staaten nicht mehr ein kritischer Punkt und hat mehr Bedeutung für andere Länder.

Neue Infrastrukturen und bilaterale Vereinbarungen

Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Irak und die Türkei haben bilaterale Vereinbarungen zum Bau neuer Pipeline-Kapazitäten rund um die Straße von Hormuz getroffen. Die Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens hat allein in der Hochphase der Krise etwa 7 Millionen Barrel Öl pro Tag zum Hafen von Yanbu im Roten Meer transportiert. Dies zeigt die Machbarkeit der Nutzung neuer Routen, um die Straße von Hormuz zu umgehen.

Dennoch zeigen die jüngsten Angriffe aus dem Irak auf die Öl-Infrastrukturen Saudi-Arabiens, einschließlich der Ost-West-Pipeline, die Verwundbarkeit dieser Infrastrukturen und die bestehenden Herausforderungen in der Energiesicherheit der Region. Darüber hinaus sind die Angriffe der Houthi auf die Öl-Infrastrukturen Saudi-Arabiens mit größerem Zweifel behaftet, und viele dieser Angriffe wurden von der saudischen Regierung nicht bestätigt.

Wirtschaftliche und soziale Auswirkungen

Der Krieg in der Region hat hohe Kosten verursacht, wobei Schätzungen zeigen, dass dieser Krieg in den ersten vier Monaten etwa 38 Milliarden Dollar gekostet hat. Zudem deuten Prognosen auf einen Rückgang des BIP der Länder Katar und Kuwait um jeweils 5,9 % und 2,9 % im Jahr 2026 hin. In der Zwischenzeit ist der Benzinpreis in den USA auf 4,44 Dollar pro Gallone gestiegen, was 49 % über dem Preis vor dem Krieg liegt.

Die Straße von Hormuz bleibt derzeit ein Schlüsselpunkt im globalen Ölhandel. Schätzungen zeigen, dass vor dem Krieg fast 34 % des globalen Ölhandels, was 15 Millionen Barrel pro Tag entspricht, durch diese Straße verlief. Dennoch sind neue Routen und alternative Kapazitäten nur in der Lage, 3,5 bis 5,5 Millionen Barrel pro Tag zu transportieren, was die bestehenden Herausforderungen bei der globalen Ölversorgung zeigt.

Quelle: oilprice.com