Zentralasien entwickelt sich als Brücke für den Transport chinesischer Waren nach Iran. Laut veröffentlichten Berichten hat ein Güterzug mit 55 Containerwagen am 7. September die Provinz Xinjiang in China in Richtung Kasachstan passiert. Nach dem Durchqueren Kasachstans wird der Zug in Richtung Usbekistan und Turkmenistan weiterfahren und es wird erwartet, dass er seine 6000 Kilometer lange Reise bis etwa zum 21. September abschließt.
Wirtschaftliche und kommerzielle Auswirkungen
Diese Erklärung von den Beamten der usbekischen Eisenbahn bestätigt die Effizienz des „Transportkorridors China-Zentralasien-Iran“. Dieser Korridor gilt als eine alternative Route für den chinesischen und iranischen Handel, die den maritimen Transport, der aufgrund der bestehenden Spannungen im Persischen Golf gestört ist, vermeiden kann. Derzeit gibt es im Persischen Golf aufgrund der aktuellen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran Verkehrsprobleme.
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Details zur Ladung und geographische Auswirkungen
Der genaue Inhalt der Ladung dieses Güterzugs ist noch unklar, aber laut usbekischen Beamten umfasst der Zug Teile von Personenkraftwagen, Konsumgüter und andere konsolidierte Ladungen. Theoretisch sollten Güterzüge aufgrund der einheitlichen Zusammensetzung der Wagen eine Art von Ladung transportieren, jedoch besteht in diesem Fall die Möglichkeit, dass Waren vorhanden sind, die Iran in seinen militärischen Bemühungen gegen amerikanische Kräfte nutzen könnte.
Untersuchungen zeigen, dass China versucht, Iran in ähnlichen Bereichen zu unterstützen, wie es Russland tut. In diesem Zusammenhang planen chinesische und iranische Beamte die Schaffung eines Austauschsystems, das den Export von iranischem Öl im Austausch gegen chinesische Waren, einschließlich Medikamente, Autos, militärische Ausrüstung und Luftverteidigungssysteme, unterstützen soll. Der Gesamtwert dieses Handels wird auf etwa 2 bis 2,5 Milliarden Dollar geschätzt.
Iran wurde in den frühen Jahren des Russland-Ukraine-Kriegs als Hauptlieferant von Drohnentechnologie an Russland angesehen. Jetzt scheint es, dass der Kreml Iran dabei hilft, seine Drohnenfähigkeiten durch den Transport von Fracht über das Kaspische Meer wieder aufzubauen.
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