Uniper (Uniper) gab am Montag bekannt, dass es eine Vereinbarung zum Verkauf von 20 Prozent seiner Anteile an der OPAL-Gaspipeline unterzeichnet hat. Diese Maßnahme ist Teil der Bedingungen für staatliche Beihilfen der Europäischen Union, die es diesem Unternehmen ermöglicht, im Jahr 2022 vor der Insolvenz gerettet zu werden. Zu diesem Zeitpunkt hat die deutsche Regierung zur Verhinderung des Zusammenbruchs von Uniper das Unternehmen verstaatlicht, und die Gesamtkosten der Verstaatlichung wurden auf etwa 53 Milliarden Dollar geschätzt.
Details zum Verkauf der OPAL-Anteile
Uniper erklärte in einer Mitteilung, dass das Unternehmen eine Vereinbarung mit dem Wasserstoffinvestor Hy24 unterzeichnet hat, der diese Anteile über einen Fonds für saubere Wasserstoffinfrastruktur erwerben wird. Dieser Deal umfasst den Verkauf von 100 Prozent der Anteile an der Lubmin-Brandov Assets GmbH & Co. KG, die 20 Prozent des gemeinsamen Eigentums an OPAL hält. Die verbleibenden 80 Prozent des gemeinsamen Eigentums gehören der GASCADE Gastransport GmbH. Uniper erklärte, dass diese Abtretung Teil der Maßnahmen ist, die das Unternehmen gemäß den Vorschriften für staatliche Beihilfen der Europäischen Union ergreifen muss.
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Betrieb und Bedeutung der OPAL-Pipeline
Die OPAL-Pipeline gehört zu den größten Gaskorridoren in Europa und erstreckt sich über etwa 470 Kilometer (292 Meilen) von Lubmin in Deutschland bis Brandov in der Tschechischen Republik. Als Teil des deutschen Wasserstoff-Hauptnetzes wird der nördliche Abschnitt von OPAL Mitte Dezember 2025 auf Wasserstoff umgestellt, während der südliche Abschnitt voraussichtlich bis Ende 2030 auf diese Technologie umgestellt wird. Dieses Projekt wird als Teil der Bemühungen Deutschlands angesehen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und den Übergang zu nachhaltigen Energien voranzutreiben.
Darüber hinaus hat sich Deutschland verpflichtet, seinen Anteil von 99 Prozent an Uniper bis 2028 auf weniger als 25 Prozent zu reduzieren. Die deutsche Regierung gab im Mai bekannt, dass sie den Verkauf oder einen Börsengang für ihre 99 Prozent Anteile an Uniper prüft. Mehrere große Unternehmen, darunter Equinor aus Norwegen, Brookfield Asset Management und das von dem tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky gegründete Unternehmen EPH sowie die Abu Dhabi Taqa, haben in den letzten Monaten ihr Interesse am Kauf dieses Unternehmens bekundet.
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