Die LNG-Flotte Vivit Africa wurde im Mittelmeer Ziel eines Cyberangriffs
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Die LNG-Flotte Vivit Africa wurde im Mittelmeer Ziel eines Cyberangriffs

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Die LNG-Flotte Vivit Africa (Vivit Africa LNG), die Flüssigerdgas von den Vereinigten Staaten nach Europa transportierte, hatte Anfang dieses Monats mit einem Systemausfall zu kämpfen, den die Besatzung als verdächtigen Cyberangriff meldete. Die Flotte war auf dem Weg nach Italien im Mittelmeer und der Adria, als sie plötzlich den Zugang zu einigen ihrer internen Kontrollsysteme verlor.

Bestätigung des langfristigen Charters durch die Vitol-Gruppe

Das Handelsunternehmen Vitol (Vitol Group) hat bestätigt, dass dieses Schiff unter einem langfristigen Chartervertrag steht, jedoch keine weiteren Details dazu bereitgestellt. Die Flotte setzte ihre Reise am Mittwoch nicht zu ihrem ursprünglichen Ziel in Rovigo fort, nachdem sie an den Küsten Italiens angehalten hatte, ohne ihre Ladung zu entladen, und kehrte stattdessen zum spanischen Hafen Algeciras in der Nähe des Eingangs zum Mittelmeer zurück.

Unfallbericht an koreanische Registrierung

Die Besatzung dieses Schiffes meldete den Vorfall Anfang letzter Woche an die koreanische Registrierung, die als technische und sicherheitstechnische Berater für diese Flotte aus Südkorea fungiert. Die Ermittlungen sind im Gange, und es gibt keine Anzeichen für die Identifizierung eines möglichen Täters des Angriffs. Dieser Vorfall ereignete sich nach anderen ähnlichen Vorfällen Ende August, bei denen zwei Tanker und ein Gastransporter an den Küsten der Vereinigten Staaten untersucht wurden.

Details zur Ladung und zum Status der Flotte

Die Flotte hatte ihre Ladung im LNG-Terminal in Louisiana, USA, geladen. Die Schiffsverfolgungsdaten zeigen, dass die Flotte nach dem Überqueren des Atlantiks Anfang September ihrem Ziel näher kam, als sie auf technische Probleme stieß. Die italienische Küstenwache half der Flotte, und Kapitän Roberto d'Arigo erklärte, dass nach der Meldung eines Fehlers in den Systemen, die zur Überwachung der Ladungsparameter verwendet werden, das Eingreifen von Technikern des Unternehmens erforderlich war.

Die Ursache des Problems wurde jedoch nicht festgestellt, und die Küstenwache Chioggia trat nur zur Wahrung der Navigationssicherheit in Aktion und gab eine dringende Mitteilung an die Seeleute heraus, um Abstand zu halten. Dieser Vorfall verdeutlicht die wachsenden Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit in der maritimen Transportindustrie.

Quelle: hellenicshippingnews.com