Das Expertengremium auf dem Seminar „Connected to Performance“ von Inmarsat in Hamburg beschäftigte sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung in der maritimen Transportindustrie. Diese Sitzung fand im Rahmen der SMM Hamburg statt und betonte die Notwendigkeit, digitale Technologien in maritimen Flotten optimal zu nutzen.
Die Kluft zwischen Technologie und Anwendung im maritimen Transport
Adra Dables, Director of Strategy bei Inmarsat Maritime, sprach in dieser Sitzung über die signifikante Kluft zwischen dem, was Technologie und Konnektivität bieten, und dem, was Reedereien tatsächlich nutzen. Sie erklärte: "Wir verbinden globale Flotten und nutzen fortschrittliche Analysen und vorausschauende Wartung. Daher ist die Technologie verfügbar, aber die Art und Weise, wie sie in Organisationen genutzt wird, benötigt einen Wandel."
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Nutzung moderner Technologien in Transportunternehmen
Auch andere Teilnehmer wiesen auf die Nutzung moderner Technologien in ihren Operationen hin. Patrick Briest, Chief Operations Officer für IT-Produkte bei Hapag-Lloyd, sprach über die Einführung der Echtzeit-Containerverfolgung und die Optimierung von Reisen. Zudem betonte Konstantin Pochsin, Flottenkapitän bei Fairplay Towage, die Bedeutung der vorausschauenden Wartung zur Aufrechterhaltung der operativen Bereitschaft.
Matthias Becker, Geschäftsführer von Anglo-Eastern Germany, hob ebenfalls die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zur Verwaltung der Treibhausgasemissionen hervor. Diese Unternehmen haben moderne Technologien umfassend eingesetzt und gleichzeitig die Schwächen in der Optimierung digitaler und datengestützter Prozesse anerkannt.
Becker wies auf die Notwendigkeit hin, verschiedene Systeme zu integrieren, und sagte: "Wir haben heute viele Daten, die in separaten Systemen und Produkten liegen. Wenn wir all diese Systeme miteinander verbinden können, können wir mehr Einsparungen erzielen und bessere Entscheidungen treffen."
Briest wies ebenfalls darauf hin, dass Hapag-Lloyd ein Datenökosystem für die Flotte geschaffen hat, um Daten nahtlos und umfassend analysieren zu können.
Diese Sitzung betonte die Wichtigkeit von Schulung und Zusammenarbeit zwischen den Sektoren, wobei Becker klarstellte: "Seeleute können nicht zu IT-Experten werden, und wir müssen diese Kluft schließen."
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