Vereinbarung zwischen der Ukraine und Russland zur Nichtzielsetzung von Energieinfrastruktur
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Vereinbarung zwischen der Ukraine und Russland zur Nichtzielsetzung von Energieinfrastruktur

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Die Ukraine und Russland haben eine Vereinbarung zur Nichtzielsetzung der Energieinfrastruktur des jeweils anderen erreicht. Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, gab am 14. September in einem Post auf Telegram bekannt, dass die Ukraine ihren Partnern vorgeschlagen hat, eine Vereinbarung mit Russland zur Einstellung der Zerstörung kritischer Infrastruktur zu unterzeichnen.

Betonung der Notwendigkeit eines echten Engagements

Selenskyj betonte, dass die Ukraine bereit sei, im Gegenzug auf Angriffe zu verzichten, wenn ihre Partner ein echtes Engagement von Russland für den Verzicht auf Angriffe auf das Stromnetz und andere Energieanlagen sowie auf Versorgungswege für Lebensmittel erhalten könnten. Er sagte: "Diese Vereinbarung muss vertrauenswürdig und nachhaltig sein und echte Vorteile für das Leben der Menschen bringen, anstatt nach den 'Wahlen' der Russen und einer vorübergehenden Verringerung der Spannungen zu zerbrechen."

Globale Auswirkungen und Treibstoffkrise

Seit Anfang März hat die Ukraine ihre Angriffe auf russische Raffinerieanlagen erheblich verstärkt, was zu einer großen Treibstoffkrise in Russland geführt hat. Laut einer Bewertung von S&P Global Energy CERA war fast die Hälfte der Hauptraffineriekapazität Russlands Ende August nicht mehr nutzbar. Außerdem hat Russland den Export von Diesel, Se Kraftstoff und Heizöl bis Ende September verboten, was die globalen Treibstoffpreise beeinflusst hat.

Trump hat ebenfalls gefordert, die Angriffe der Ukraine auf Dieselanlagen innerhalb Russlands zu stoppen und behauptet, dass die Angriffe der Ukraine auf russische Raffinerien zu einem globalen Dieselengpass geführt haben. Er fügte hinzu, dass solche Maßnahmen zum Nachteil der gesamten Welt seien und die Ukraine von Angriffen auf diese Anlagen absehen sollte.

Derzeit ist der Dieselpreis-Spread auf dem Markt Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen auf einen Rekord von 98 Dollar pro Barrel gestiegen, nachdem er am 11. September auf 85,9 Dollar pro Barrel gesunken war. Diese Preise spiegeln deutlich die bestehenden Spannungen auf den globalen Märkten und die Auswirkungen von Krisen im Nahen Osten sowie andere Faktoren wider.

Selenskyj kündigte an, dass er Ende September in New York über Fragen des maritimen Waffenstillstands und der Energie mit Trump sprechen wolle. Er sagte auch: "Wenn die Russen unsere Energieinfrastruktur nicht angreifen und unser Volk Strom hat, wird die Ukraine ebenfalls im Gegenzug nicht angreifen."

In der Zwischenzeit hat Dmitri Peskow, der Sprecher des Kremls, sich geweigert, auf die Frage zu antworten, ob Russland bereit sei, die Energieinfrastruktur der Ukraine nicht anzugreifen.

Quelle: hellenicshippingnews.com