Saudi-Arabien unternimmt Maßnahmen zur Erhöhung seiner Ölexporte über Oman, nachdem die Pipeline Ost-West beschädigt wurde. Diese Entscheidung wurde insbesondere nach den jüngsten Angriffen der Huthis auf die Energieinfrastruktur Saudi-Arabiens und den Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Ölversorgung getroffen.
Ölpreise sinken
Der Rohölpreis ist in den letzten Tagen gesunken. Der Preis für Brent-Öl liegt derzeit bei 105,89 Dollar pro Barrel und der Preis für West Texas Intermediate bei 102,39 Dollar pro Barrel. Zu Beginn der Woche erreichte der Preis für Brent-Öl vorübergehend über 108 Dollar und der Preis für WTI über 103 Dollar pro Barrel.
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Auswirkungen der Huthi-Angriffe und Rückgang der Ölreserven
Die jüngsten Angriffe der Huthis auf die Ost-West-Pipeline, die Öl zum Hafen Yanbu für den Export auf die Weltmärkte transportierte, führten zur Stilllegung dieser Pipeline und zu einem Anstieg der Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Ölversorgung. Berichten zufolge sind die Ölreserven im Hafen Yanbu auf unter 15 Millionen Barrel gesunken, von etwa 21 Millionen Barrel im Juli. Diese Menge reicht nur für einige Tage Export bei den aktuellen Raten von 3,5 Millionen Barrel pro Tag aus.
Saudi-Arabien hat auch angekündigt, mehr Öl in die Häfen des Persischen Golfs zu transportieren, um Störungen bei den Exporten zu vermeiden. Diese Maßnahme trägt zur Beruhigung des Marktes bei und beruhigt Käufer hinsichtlich der schweren Bedenken aufgrund der Schließung der Straße von Hormus. Es wird berichtet, dass Saudi-Arabien anstelle der Nutzung von Seewegen durch die Straße von Hormus auf den Transport von Öl von Schiff zu Schiff im Golf von Oman umschwenken wird.
Die Nationale Ölgesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate (ADNOC) hat in den letzten Monaten ebenfalls sofortige Öllieferungen in mehreren Ausschreibungen im Persischen Golf und im Bereich Fujairah-Sohar angeboten. Dennoch bleibt die Straße von Hormus in einer kritischen Lage, und der letzte Angriff auf ein Schiff in dieser Wasserstraße fand erst vor wenigen Tagen statt. Aus diesem Grund bleibt die Tankerbewegungsrate weiterhin in einstelligen Zahlen.
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