Der Anstieg des Rohölpreises am Montag (23. September) erfolgte aufgrund zunehmender Spannungen in der Region Naher Osten und Angriffe auf die Ölinfrastruktur Saudi-Arabiens. Der Preis für Rohöl der Nordsee-Referenz Brent erreichte um 3:40 Uhr GMT einen Anstieg von 3 Dollar und 21 Cent auf 107 Dollar und 82 Cent pro Barrel. Auch der Preis für den amerikanischen WTI-Rohölindex stieg um 3 Dollar und 17 Cent auf 103 Dollar und 22 Cent pro Barrel.
Gründe für den Anstieg des Ölpreises
Analysten des ING-Instituts erklärten, dass die jüngsten Angriffe auf die Energieinfrastruktur Saudi-Arabiens, einschließlich des gezielten Angriffs auf die wichtige Ost-West-Pipeline, zu diesem Preisanstieg geführt haben. Diese Pipeline gilt als eine der wichtigsten Routen für den Transport von Rohöl, und eine Unterbrechung ihres Betriebs könnte ernsthafte Folgen für das globale Ölangebot haben.
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Auswirkungen der Unterbrechung der Ost-West-Pipeline
Saudi-arabische Beamte gaben bekannt, dass der Betrieb der Ost-West-Ölpipeline vorübergehend nach einem Drohnenangriff eingestellt wurde. Diese Unterbrechung könnte bis zu 4 Prozent des globalen Ölangebots bedrohen. Darüber hinaus reichen die bestehenden Lagerbestände im Hafen von Yanbu nur für den Export für fünf bis sieben Tage aus. Das bedeutet, dass Saudi-Arabien nach neuen Lösungen für den Export seines Rohöls suchen muss.
In der vergangenen Woche verzeichnete der Ölpreis aufgrund der Spannungen im Nahen Osten einen Anstieg von 8 Prozent und überschritt zum ersten Mal seit Juli die Marke von 100 Dollar pro Barrel. Dieser Preisanstieg könnte insbesondere in einer Zeit, in der die Nachfrage nach Öl weltweit steigt, tiefere Auswirkungen auf die globalen Märkte haben.
Schließlich werden die Auswirkungen dieser Entwicklungen auch auf die globalen Finanz- und Wirtschaftsmärkte erheblich sein. Analysten glauben, dass wir, wenn die Situation so bleibt, in den kommenden Tagen mit weiteren Preisschwankungen beim Öl rechnen müssen.
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