Hohe Nachfrage nach japanischen Containerschiffen
Wirtschaft

Hohe Nachfrage nach japanischen Containerschiffen

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Die japanische Schiffsindustrie erlebt mit der Produktion und Lieferung von Containerschiffen eine Blütezeit. Diese Branche erreichte Anfang der 2010er Jahre ihren Höhepunkt, und das Jahr 2012 gilt als das beste Jahr für die Auslieferung von Schiffen. Zu dieser Zeit erlangten japanische Schiffbauer insbesondere beim Bau von Handysize-, Supramax- und Panamax-Schiffen einen hervorragenden Ruf. Mit der Zeit hat jedoch die Produktion von Ultramax-Schiffen aufgrund der höheren Nachfrage einen größeren Marktanteil gewonnen.

Entwicklungstrends im Bau von Containerschiffen

Die steigende Neigung der Eigentümer zu größeren Schiffen mit besserer Ladefähigkeit und verbesserter Kraftstoffeffizienz hat dazu geführt, dass japanische Schiffbauer sich verstärkt auf die Produktion größerer Schiffe konzentrieren. Diese Veränderungen im Auftragsmarkt versprechen eine strahlende Zukunft für die japanische Schiffsindustrie. Derzeit hält NSY mit 125 Aufträgen für Containerschiffe 34,5 Prozent des gesamten Auftragsvolumens in Japan. Danach folgen Oshima mit 76 Schiffen und einem Anteil von 21 Prozent sowie Tsuneishi mit 63 Aufträgen und einem Anteil von 17,4 Prozent. Diese beiden Unternehmen machen allein 55,5 Prozent der insgesamt bestellten Containerschiffe aus.

Marktanteilsverteilung nach Schiffstyp

Die Zusammensetzung des Marktes für Containerschiffe in Japan variiert je nach Schiffstyp. Im Bereich Capesize dominiert NSY mit 63,8 Prozent der aktiven Flotte und 60,5 Prozent der aktuellen Aufträge. Auch Tsuneishi hat mit 52,3 Prozent der aktiven Kamsarmax-Flotte und 48,4 Prozent der neuen Aufträge in diesem Segment eine führende Position. Im Bereich Ultramax haben NSY und Oshima zusammen über 70 Prozent der aktiven Flotte und über 75 Prozent der aktuellen Aufträge.

Im Vergleich zu Capesize und Kamsarmax weist der Markt für Handysize-Schiffe eine größere Vielfalt an Schiffbauern auf. In der aktiven Flotte hat NSY mit 33,4 Prozent den höchsten Anteil, aber auch Hersteller wie Namura mit 15 Prozent, Onomichi mit 10,8 Prozent und Kanda mit 9,2 Prozent haben in diesem Bereich einen signifikanten Anteil.

Diese Vielfalt im Handysize-Bau spiegelt die Tiefe der technischen Erfahrung und die Produktionskapazität in mehreren japanischen Werften wider. Während der Markt für Containerschiffe in Japan von einigen großen Gruppen dominiert wird, wird Handysize aufgrund seiner breiten Produktionsbasis besonders geschätzt.

Auswirkungen auf den Markt für Kauf und Verkauf von Schiffen

Im Kauf- und Verkaufsmarkt ist die Unterscheidung zwischen japanischen Containerschiffen ein wichtiges Thema. In Japan gebaute Schiffe werden nicht als homogenes Produkt betrachtet, da der Ruf der Werft, das Entwurfsdatum und der Schiffstyp die Liquidität und die Wiederverkaufspreise beeinflussen. Einige Werften haben in bestimmten Marktsegmenten starke Käuferanhänger, was das Vertrauen in den Zweitmarkt stärkt und in einigen Fällen hilft, einen höheren Wert zu erhalten.

Insgesamt zeigen die aktuellen Trends in der japanischen Schiffsindustrie die hohen Fähigkeiten dieses Landes in der Produktion von Containerschiffen und die wachsende Nachfrage nach diesen Schiffstypen auf dem globalen Markt.

Quelle: hellenicshippingnews.com