Der Futurespreis für Soja auf den globalen Märkten erreichte über 13,1 Dollar pro Scheffel, was nahe dem höchsten Stand seit fast drei Jahren liegt. Dieser Preisanstieg ist auf die starke Nachfrage Chinas nach Soja-Lieferungen aus den Vereinigten Staaten und die Erwartung weiterer Käufe im Vorfeld der hochrangigen Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und China zurückzuführen.
Chinas Nachfrage und Kaufverpflichtungen
China hat bisher mehr als die Hälfte seiner Verpflichtung zum Kauf von 25 Millionen Tonnen Soja aus den Vereinigten Staaten erfüllt. In der Zwischenzeit wurden kürzliche Soja-Verkäufe aus den Vereinigten Staaten in Höhe von etwa 1,7 Millionen Tonnen bestätigt, die hauptsächlich auf die Nachfrage Chinas zurückzuführen sind. Diese Bedingungen zeigen einen positiven Trend auf dem Sojamarkt und erhöhen die Wahrscheinlichkeit weiterer Käufe durch China in naher Zukunft.
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Zukünftige Verhandlungen und deren Einfluss auf den Markt
In der kommenden Woche wird erwartet, dass Donald Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten, und Xi Jinping, der Präsident Chinas, ein Treffen haben. Diese Verhandlungen könnten die Hoffnungen auf Fortschritte im Agrarhandel und die Möglichkeit einer Senkung der Zölle auf landwirtschaftliche Produkte aus den Vereinigten Staaten erhöhen. Gleichzeitig richtet sich die Aufmerksamkeit auch auf die Ernten in den Vereinigten Staaten, da starke Regenfälle in den mittleren westlichen Regionen des Landes die landwirtschaftlichen Arbeiten in einigen Gebieten verlangsamt haben und möglicherweise vorübergehende Unterstützung für die Preise bieten könnten.
Auch die brasilianische Ernte für das Anbaujahr 2026/27 wird genau beobachtet, wo die Aussaat begonnen hat und Prognosen darauf hindeuten, dass das Land einen neuen Rekord bei der Ernte erreichen wird, obwohl das prognostizierte Wachstum ausgeglichen erscheint.
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