Finanzmanager und Hedgefonds haben in der Woche bis zum 8. September durch den Kauf von über 4.000 Verträgen ihre Long-Positionen in Brent-Öl (Brent) auf über 265.000 Verträge erhöht. Diese Erhöhung zeigt das Interesse der Investoren, Long-Positionen auf dem Ölmarkt zu schaffen, während die Hoffnung auf diplomatischen Erfolg zwischen Washington und Teheran sinkt.
Details zur Erhöhung der Long-Positionen
Nach den Daten zu Futures und Optionen von ICE Futures Europe haben sich die Brutto-Long-Positionen in Brent-Öl-Futures in dieser Woche um 91 Verträge erhöht. Diese Erhöhung zeigt das Interesse der Investoren, die vorhandenen Chancen auf dem Markt zu nutzen, obwohl zwei Analysten der ING-Bank darauf hingewiesen haben, dass diese Erhöhung hauptsächlich auf die Absicherung von Short-Positionen zurückzuführen ist und nicht auf neue Käufe.
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Auswirkungen auf den Ölmarkt
Der Preis für Brent-Öl liegt derzeit über 105 Dollar pro Barrel, was auf wiederholte Angriffe auf kritische Energieinfrastrukturen und sinkende Hoffnungen auf einen diplomatischen Fortschritt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zurückzuführen ist. Laut Analysten der ING-Bank zeigen die jüngsten Daten, dass Marktteilnehmer nicht bereit sind, übermäßige Risiken in einem unsicheren Marktumfeld einzugehen.
Wenn Investoren ihre Long-Positionen erhöhen, steigen normalerweise die Preise. Umgekehrt, wenn sie diese Positionen reduzieren, tendieren die Ölpreise normalerweise zu einem Rückgang, was zu einem Zyklus führt, in dem ihre Handlungen die Ölpreise und den Markt beeinflussen können. Diese Situation zeigt die komplexen Volatilitäten, die auf dem Ölmarkt existieren, und macht eine sorgfältige Überwachung der politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in diesem Bereich notwendig.
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