Die Preise für Öltanker erreichten am 12. September 2026 den höchsten Stand und betrugen 451.000 Dollar pro Tag für sehr große Öltanker (VLCC). Dieser Anstieg der Preise ist auf die Verbesserung der Exportvolumina und die zunehmenden Spannungen auf dem Öltransportmarkt zurückzuführen.
Details zu den Preisen und Marktauswirkungen
Die globalen Preise für VLCC-Tanker sind im Vergleich zur Vorwoche um 68 Prozent gestiegen und haben ein neues Rekordhoch erreicht. Die Frachtraten für westliche Routen (USG nach China: 37,5 Millionen Dollar, 19 Dollar pro Barrel) und östliche Routen (Oman nach Südkorea: 572.000 Dollar pro Tag) befinden sich ebenfalls auf einem Höchststand. Zudem ist der ClarkSea Index um 91 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 56.567 Dollar pro Tag gestiegen. Diese Erhöhungen sind das Ergebnis eines Anstiegs auf dem Markt für Öltanker und hoher Raten in anderen Transportbereichen wie Containern, Frachtschiffen und LPG-Tankern.
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Entwicklungen im Nahen Osten und deren Folgen
Die Entwicklungen im Nahen Osten sind äußerst instabil und gehen mit einem Anstieg der Angriffe auf Schiffe und einem Anstieg des Ölpreises über 100 Dollar pro Barrel einher. Trotz eines angemessenen Ölflusses aus der Golfregion nehmen die geopolitischen Spannungen im Roten Meer zu. Die Tankermärkte bleiben auf hohem Niveau, und diese Störungen haben zu einem weiteren Anstieg der VLCC-Raten beigetragen.
In dieser Woche wurde berichtet, dass 8 weitere Schiffe im Golf beschädigt wurden, was die Gesamtzahl der beschädigten oder beschlagnahmten Schiffe auf über 100 erhöht. Der Schiffsverkehr von der Straße von Hormus ist stark eingeschränkt, aber der gute Fluss von VLCC-Tankern, die Öl für den STS-Transfer in den Golf von Oman transportieren, setzt sich fort. Andere Schiffstypen und Waren sind ebenfalls mit größeren Einschränkungen konfrontiert.
Trotz erheblicher Störungen funktionieren die Energiemärkte weiterhin gut, und es scheint, dass etwa 8 Millionen Barrel Öl pro Tag die Straße von Hormus passieren. Diese Zahl ist nur um 7 Millionen Barrel im Vergleich zur Zeit vor der Krise gesunken. Zudem fließen 2,5 Millionen Barrel aus der Pipeline Fujairah/Oman und 3 Millionen Barrel aus Yanbu, was die gesamten Rohöl-Ausfuhren aus dem Nahen Osten auf 13,5 Millionen Barrel pro Tag bringt.
Angesichts dieser Entwicklungen scheinen die Ölmärkte auf einen wirtschaftlichen Gleichgewichtspunkt zuzusteuern, an dem ein ausreichendes Ölvolumen und die bestehenden Störungen zu einem Anstieg der Öltankerpreise führen.
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