Die Federal Energy Commission der Vereinigten Staaten hat neue Richtlinien für KI-Datenzentren herausgegeben
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Die Federal Energy Commission der Vereinigten Staaten hat neue Richtlinien für KI-Datenzentren herausgegeben

منبع تصویر: oilprice.com

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Die Federal Energy Commission (FERC) hat am 16. Juli KI-Datenzentren angewiesen, verbindliche Standards zur Sicherstellung der Sicherheit des Stromnetzes zu entwickeln. Diese Anordnung betrifft Datenzentren, die Zugang zu Kapazitäten von über einem Gigawatt haben, und muss bis zum 31. Dezember 2023 umgesetzt werden.

Neue Herausforderungen für das Stromnetz

Berichten zufolge werden bis 2027 40 Prozent der KI-Datenzentren aufgrund von Strommangel mit betrieblichen Einschränkungen konfrontiert sein. Der Stromverbrauch der Datenzentren in den Vereinigten Staaten beträgt derzeit etwa 80 Gigawatt und wird voraussichtlich bis 2028 auf 150 Gigawatt ansteigen. Diese steigende Last übt erheblichen Druck auf das Stromnetz aus, und die FERC sieht sich gezwungen, auf diese Zahlen zu reagieren.

Auswirkungen neuer Lasten auf das Netz

Tom Iford, globaler Operations-Spezialist bei Oracle, betont, dass die neuen Lasten der Datenzentren eine ähnliche Auswirkung auf das Stromnetz haben können wie der Verlust eines großen Kraftwerks. Diese schweren Lasten können schnell aus dem Netz entfernt werden, was gefährlich ist, da die Betreiber die Stromproduktion in Echtzeit an den Verbrauch anpassen müssen.

Aron Nirmala, globaler Direktor für Netzbetriebs-Technologien bei Oracle, ist ebenfalls der Meinung, dass Datenzentren als aktive Teilnehmer im Stromnetz anerkannt werden sollten und nicht als gewöhnliche Kunden. Diese Änderung in der Klassifizierung der Lasten wird gemäß der FERC-Anordnung zu einem föderalen Zeitplan.

Herausforderungen durch Waldbrände und Risikomanagement

Waldbrände haben die bestehenden Probleme zusätzlich verschärft. In diesem Zusammenhang entschied das Berufungsgericht in Oregon im April 2023 zugunsten der Pacificorp und hob ein Urteil in Höhe von einer Milliarde Dollar auf. Andererseits verabschiedete der Bundesstaat South Dakota ein Gesetz, das Klagen im Zusammenhang mit strenger Haftung in Fällen von Waldbränden verbietet.

In Kalifornien hat Gouverneur Gavin Newsom einen Vorschlag zur Beschleunigung der Zahlungen an die Opfer von Waldbränden unterbreitet. Iford weist darauf hin, dass die Verantwortung für Waldbrände die Betreiber unter zusätzlichen Druck setzt, da dies zu Insolvenzen und milliardenschweren Klagen führen kann.

Einsatz von KI zur Vorhersage von Risiken

Unternehmen bemühen sich, KI zu nutzen, um die Risiken durch Waldbrände und neue Lasten der Datenzentren zu verringern. Nirmala erklärt, dass Unternehmen durch die Kombination von Wettervorhersagen, LiDAR-Daten zur Vegetation und historischen Ausfallmustern Risikopunkte für ihre Ausrüstung erstellen können. Diese Maßnahme könnte eine Reduzierung von bis zu 35 Prozent bei Ausfällen unter extremen Wetterbedingungen zur Folge haben.

Die Schlüsselbereiche dieser Systeme sind bereits implementiert, aber ob die Unternehmen sie schnell genug einsetzen, bleibt eine unbeantwortete Frage. Datenzentren und Waldbrände warten nicht auf Antworten.

Quelle: oilprice.com