Die Einstellung der Produktion der Karun-Petrochemie, eines der größten Isocyanatproduzenten im Land, könnte bald zu einem Druckpunkt in der downstream-Kette der Industrien werden. Diese Produkte, einschließlich TDI (Toluoldiisocyanat) und MDI (Methylen-Diphenyl-Diisocyanat), werden in verschiedenen Industrien wie Möbel, Schaumstoffe, Bauisolierungen, Sandwichpaneele, Haushaltsgeräte und Autoteile weit verbreitet eingesetzt. Die Einstellung oder Reduzierung der Produktion der Karun-Petrochemie als Hauptproduzent dieser Produkte könnte das Angebot einschränken und die Kosten für die Beschaffung von Rohstoffen erheblich erhöhen.
Folgen der Einstellung der Produktion der Karun-Petrochemie
Die Besorgnis in dieser Hinsicht verstärkt sich, da die Karun-Petrochemie während der jüngsten Angriffe zweimal ins Visier genommen wurde und mit ernsthaften Herausforderungen konfrontiert ist. Diese Bedingungen betreffen nicht nur den Wiederaufbau dieser Petrochemie, sondern schüren auch das Risiko eines Angebots-Schocks bei Rohstoffen in mehreren Industrien. Dennoch gibt es bisher keine Anzeichen für einen nationalen und dringenden Plan zur Bereitstellung von Kapital und zur Beschleunigung des Wiederaufbaus der Karun-Petrochemie.
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Kosten durch Rohstoffmangel
Wenn die Einstellung der Produktion der Karun-Petrochemie länger anhält, ist die Frage nicht nur, „Wann wird Karun wieder starten?“, sondern die wichtigere Frage ist, wer die Kosten des Mangels an TDI und MDI und die steigenden Rohstoffpreise in den kommenden Monaten tragen wird. Dieser Druck wird direkt an die downstream-Industrien weitergegeben und könnte zu Preiserhöhungen führen. Die Verantwortlichen müssen handeln, bevor die Auswirkungen dieser Einstellung vom Karun-Komplex auf den Markt übertragen werden, und die notwendigen Maßnahmen zur Verhinderung von Preiserhöhungen schnell umsetzen.
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