Clean Arctic Alliance äußert Besorgnis über die negativen Auswirkungen des Schiffsverkehrs in der Nordsee, insbesondere auf die indigenen Gemeinschaften und die Tierwelt, und erklärt, dass die Zunahme der maritimen Handelsaktivitäten zu negativen Auswirkungen auf das Klima, die Ozeanverschmutzung und den Rückgang der biologischen Vielfalt führen wird.
Schiffsverkehr und seine Auswirkungen
Das Containerschiff unter liberianischer Flagge namens Dubai Tower, das im Besitz der chinesischen Firma Sea Legend ist, hat am 9. September 2026 von den Häfen Teesport und Felixstowe in Großbritannien in Richtung Hamburg in Deutschland abgelegt. Dieses Schiff wird auch den Hafen Gdynia in Polen anlaufen.
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Berichten zufolge wird das Schiff Dubai Tower durch die Nordsee negative Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima der Region haben. Dr. Sian Prior, leitende Beraterin von Clean Arctic Alliance, betonte, dass die Emission von Ruß, die durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe auf See entsteht, zusätzliche Wärmeeffekte erzeugen und zum Schmelzen des Meereises und zur Trockenheit führen wird.
Maßnahmen und Vorschläge
Dr. Prior fügte auch hinzu, dass die Verwendung von Flüssigerdgas (LNG) als alternativer Kraftstoff aufgrund der Methanemissionen während seines Lebenszyklus keine geeignete Option ist. Die Verschmutzung durch Schiffe, einschließlich der Entsorgung von Öl und Abwasser sowie der Zunahme von Unterwassergeräuschen, stellt die Gesundheit der arktischen Ozeane in Frage und wirkt sich auf die indigenen Gemeinschaften aus.
Clean Arctic Alliance fordert die arktischen Länder auf, Dänemark zu unterstützen und neue Vorschriften für die Verwendung saubererer maritimer Brennstoffe zu schaffen. Diese Vorschriften sollten in Gebieten angewendet werden, die als Grundlage für das Arctic Monitoring and Assessment Programme (AMAP) des Arktischen Rates dienen.
Der arktische Kraftstoffstandard könnte wichtige Lücken im aktuellen regulatorischen Rahmen der IMO schließen und zur Reduzierung der Rußemissionen von Schiffen beitragen. Diese Maßnahme erfordert die Verwendung saubererer Brennstoffe wie marinen Diesel (MGO) und neuer kohlenstofffreier Brennstoffe, die auf den Markt kommen.
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